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Neuigkeiten:

  Unsere Wehr hat Geburtstag!
31.01.2006  
Unsere Wehr hat Geburtstag!

75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Großwaltersdorf

Am 31.01.1931 wurde die Freiwillige Feuerwehr Großwaltersdorf in einer Einwohnerversammlung aus 19 vorhandenen Spritzenmännern und zusätzlichen 22 Freiwilligen jungen Männern offiziell gegründet.
Eine von Pferden gezogene Handdruckspritze als Löschtechnik stand im ersten Spritzenhaus, dem heutigen Buswartehaus am Markt.
Seit der Gründung hat sich die Feuerwehr stets weiterentwickelt und in zahlreichen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt.
Heute stehen für den sogenannten „Ernstfall“ im 1974 gebauten und 1997 komplett renovierten Gerätehaus an der Mittelsaidaer Straße ein Löschfahrzeug KTLF Baujahr 1999 mit 750 Liter Wasservorrat, Atemschutzgeräten, Rettungsgerät zur technischen Hilfeleistung und anderer moderner Ausrüstung, sowie ein Mehrzweckfahrzeug LT28 mit ebenfalls moderner Ausrüstung zur Verfügung. Derzeit 39 aktive Frauen und Männer üben regelmäßig die Möglichkeiten des Einsatzes der vorhandenen Technik.
Zur Feuerwehr gehören weiterhin 8 Nichtaktive und 6 Ehrenmitglieder.
Mit der Organisation des traditionellen Osterfeuers und der Hilfe bei zahlreichen Veranstaltungen genießen die Feuerwehrangehörigen seit vielen Jahren eine hohe gesellschaftliche Anerkennung im Ort und darüber hinaus.
Der Stolz der Feuerwehr ist die gute Kameradschaft und die 1997 geweihte Vereinsfahne.

Vom 13. bis 16. April (Ostern) möchte die Feuerwehr mit einem bunten Programm gemeinsam mit den Bürgern und Gästen des Ortes ihr 75jähriges Jubiläum feiern.

Schon heute werden alle Interessenten herzlich eingeladen!


Unsere Homepage wird Sie über die konkreten Vorhaben informieren.

Besuchen sie auch die ständige Feuerwehrausstellung in der Heimatscheune!

  Brandeinsatz am 13.01.2006
14.01.2006  
I. Einsatz am 13.01.2006

Gleich zu Beginn des neuen Jahres entpuppte sich der Freitag, der 13.01. zu dem sprichwörtlichen Unglückstag für eine Familie in Kleinhartmannsdorf.
Ihre zum Wohnhaus ausgebaute Scheune mit Garage brannte in kürzester Zeit lichterloh.
Da es sich um einen ehemaligen Dreiseitenhof handelte, galt es außer der Brandbekämpfung, das Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Schuppengebäude mit gelagertem Stroh und auf ein weiteres Wohngebäude zu verhindern. Die Brandursache wird durch die Kripo untersucht.
Unsere Wehr wurde um 17.01 Uhr per Sirene und Funkmeldeempfänger alarmiert. Um 17.08 Uhr mit beiden Fahrzeugen und Schlauchhänger ausgerückt, trafen wir um 17.19 Uhr mit 17 Einsatzkräften an der Einsatzstelle in Kleinhartmannsdorf, Dorfstraße ein. Sofort übernahmen unsere Kameradinnen und Kameraden ihre Aufgaben zum Aufbau der Wasserversorgung, zur Brandbekämpfung und besetzten den Funk im KTLF.
Außer uns waren noch die Feuerwehren von Kleinhartmannsdorf und Eppendorf mit sämtlicher Technik am Einsatz beteiligt. Es wurden insgesamt 14 Rohre besetzt, davon 2 Trupps mit Atemschutzgeräten.
Um 20.50 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass die Kleinhartmannsdorfer Wehr die Restlöscharbeiten und die Brandwache allein übernehmen konnten und wir von der Einsatzstelle zurück zu unserem Standort fuhren. Unsere Einsatzbereitschaft war um 21.30 Uhr hergestellt und der Einsatz beendet.

Foto Mario Hösel (Freie Presse vom 14.01.2006)


  Jahreshauptversammlung am 11.01.2006
12.01.2006  
Am 11.01.06 um 19.00 Uhr fanden sich 44 Kameraden und Kameradinnen in der Fahrzeughalle unseres Gerätehauses zur Jahreshauptversammlung ein, um auf das vergangene Dienstjahr zurück zu blicken.
Auch unser Bürgermeister Herr Schulze, Christian Schlichting vom Ortschaftsrat und Kamerad Uhlig FF Kleinhartmannsdorf waren unserer Einladung gefolgt und überbrachten die besten Grüße und Wünsche für das kommende Jahr.
Nachdem unser Versammlungsleiter Kamerad Wilfried Höber alle Anwesenden begrüßt hatte und die Tagesordnung bestätigt war, trug unser Wehrleiter Bernd Ranft in gewohnter Weise einen aussagekräftigen Rechenschaftsbericht vor.
Darin umriss er u. a. das Einsatzgeschehen 2005, lobte die bei allen Einsätzen und Übungen hohe Einsatzbereitschaft, gab einen Überblick über Neuanschaffungen und den Ausbildungsstand unserer Wehr, dankte allen Kameraden und Kameradinnen für die tatkräftige Hilfe bei den verschiedensten Veranstaltungen unseres Ortes und bedankte sich bei dem Gemeinderat und den Betrieben für die Unterstützung unserer Arbeit. Aber auch einzelne Kritikpunkte gaben Anlass zum Nachdenken.
Der Bericht der Revisionskommission, den Kamerad Uwe Helbig verlas, konnte nur Positives vermelden.
Bei der anschließenden Diskussion wurde auf das anstehende 75jähriges Jubiläum unserer Wehr zu Ostern voraus geschaut.
Zum Abschluss ließen sich alle das Spanferkel, gesponsert vom Schweinezuchtbetrieb Schöter&Eckert gut schmecken. Bei vielfältigen Gesprächen und Bildbetrachtungen in der ausgelegten Chronik ließen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen.

Alles in allem war es wieder einmal eine gelungene Veranstaltung.


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  Die FF Großwaltersdorf in der DDR - 1945 bis 1989
12.01.2006  

Anläßlich unseres 75jährigen Gründungsjubiläums, das wir am Osterwochende 2006 begehen wollen, bringen wir eine kleine monatliche Reihe zur Geschichte unserer Feuerwehr als Auszug aus der Feuerwehrchronik.

3.Teil: Die FF Großwaltersdorf in der DDR - 1945 bis 1989

Mit Beendigung des Krieges kehrte Rudi Baldauf in den Ort zurück. Bereits am 1.August 1945 übernahm er die Führung der Wehr. Mit 19 gestandenen Feuerwehrmännern und fünf Anwärtern brachte er die Feuerwehr wieder auf Kurs.


Mannschaft 1946 mit Framo im Hintergrund

Der örtliche Brandschutz lag nun wieder uneingeschränkt in Verantwortung der Gemeinde, jedoch hatten die anfangs ständig wechselnd eingesetzten Bürgermeister ganz andere Sorgen. So war viel Eigeninitiative und persönlicher Einsatz gefragt.
1946 wurde die Feuerwehr wieder der Polizei und 1952 dem Ministerium des Innern unterstellt. 1956 wurde das Brandschutzgesetz der DDR erlassen und daraufhin 1959 ein, für alle Feuerwehren gültiges, einheitliches Statut. Schon 1950 kam der vorbeugende Brandschutz als neue Aufgabe hinzu. Der Feuerwehrverband als Kontrollorgan und Interessenvertreter wurde nicht wieder aktiviert.
Am 28.Juli 1952 bestand das Kommando unserer Feuerwehr aus dem Brandmeister Rudi Baldauf, seinem Stellvertreter Roland Pflugbeil, den Löschmeistern Gerhard Wächtler und Herbert Hengst sowie deren Stellvertretern Wilfried Weinhold, Rudi Ulbricht und Kurt Schneider. Kassierer war Karl Weinhold, Schriftführer war Hartmut Dittrich. Nach dem Ausschluss des Kameraden Hengst wegen Nichtteilnahme am Dienst wurde Oskar Schreiber zum Löschmeister.
Am 31.Dezember 1952 legte der Wehrleiter Rudi Baldauf sein Amt nieder und schied aus der Wehr aus. Er wurde als passives Mitglied aufgenommen. Da die ehemaligen passiven Mitglieder Gönner (heute Fördernde Mitglieder) waren und es laut Statut keine geben durfte, wurde die noch heute bestehende Ehrenabteilung ins Leben gerufen.
Wehrleiter ab 1955 wurde Roland Pflugbeil, sein Stellvertreter Oskar Schreiber. Wilfried Weinhold rückte zum Löschmeister auf.
In den folgenden Jahren bestimmten einige Einsätze, Brandschutzkontrollen, Jubiläen und Dispute über Dienstbeteiligung, Strafgelder und Ausschlussmodalitäten das Geschehen. Der Wehrleiter Kamerad Pflugbeil setzte sich sehr für die Entwicklung des Feuerwehrsportes ein. Für das Training wurde eine 100m-Bahn am neuen Sportplatz gebaut. So konnten zu den Kreiswettkämpfen Siege und gute Platzierungen besonders auf der Hindernisbahn und im Löschangriff errungen werden.
1966 übernahm Kamerad Siegfried Ranft den stellvertretenden Wehrleiter-posten von Gerhard Wächtler. Ernst Weigelt gab die Funktion des Gerätewartes an Heinz Trinks ab. Peter Görner wurde Gruppenführer.
In diese Zeit wurden überall auch weibliche Personen für die Sicherung der Brandschutzkontrollen in die Feuerwehrarbeit einbezogen. So entstand auch bei uns eine Frauengruppe mit anfangs sechs Mitgliedern die vom Wehrleiter angeleitet wurden. Später wuchs die Gruppe auf zwölf Frauen an. Sie führten unzählige Kontrollen in öffentlichen Gebäuden, in der Landwirtschaft und in Wohngebäuden durch.
Ebenfalls in diese Zeit fällt die Bildung der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Junge Brandschutzhelfer“.
1970 wurde Kamerad Siegfried Ranft Wehrleiter, seine Stellvertreter Peter Görner für Ausbildung und Einsatz sowie Wilfried Höber für vorbeugenden Brandschutz. Damit übernahm Kamerad Höber auch die Leitung der Frauengruppe. Neuer Gerätewart wurde Günter Siegert und Reiner Buschmann ersetzte Wilfried Weinhold als Gruppenführer. Später kamen dazu die Kameraden Rudi Kroll und Klaus Helbig.


40 Jahre Freiwillige Feuerwehr Großwaltersdorf

Die erste Aufgabe der neuen Leitung war die Vorbereitung des 40-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Großwaltersdorf und die damit verbundene Erreichung der Leistungsstufe III. Dazu wurden die Aufgaben der Wehr und der Gemeinde vertraglich geregelt. Die Abnahme der Leistungsstufe erfolgte durch den Wirkungsbereichsleiter Hermann Flader.
Die Wirkungsbereiche wurden bereits 1959 aus vier bis zehn Feuerwehren gebildet. Eine deren Aufträge war es Katastrophenschutzeinheiten aufzustellen. Unsere Kameraden gehörten fortan zu einem Löschzug mit Eppendorf und Grünhainichen.
In den weiteren Jahren erreichte man auch die Leistungsstufen II und I. 1979 wurde nach bestandener Prüfung der Titel „Vorbildliche Feiwillige Feuerwehr“ zuerkannt der 1983, 1986 und 1989 erfolgreich verteidigt wurde.
Für 1974 wurde der Wehr ein fabrikneues dem DDR-Standard entsprechendes Feuerwehrfahrzeug mit STA in Aussicht gestellt. Dafür war das Gerätehaus am Gemeindeamt nicht mehr geeignet. Die Gemeinde nahm den Bau eines neuen Depots für 1973 in ihren Plan auf. Der 1969 abgebrannte Pferdestall der LPG „Vorwärts“ wurde teilweise abgerissen und ein Gerätehaus aufgebaut.


Gerätehausbau

Am 27.August 1975 wurde das neue Fahrzeug übergeben. Mit der Indienststellung waren erstmals auch Funkgeräte und Pressluftatemschutzgeräte vorhanden die an die Ausbildung neue Anforderungen stellten.
1979 wurde Kamerad Peter Görner in die Wirkungsbereichsleitung berufen und Rudi Kroll zum stellvertretenden Wehrleiter.
Die Höhepunkte der 80-er Jahre waren die 50-Jahrfeier mit Schauübung und Feuerwehrball sowie die zweimalige Verteidigung des Titels „Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr“. 1989 wurde Kamerad Klaus Helbig zum stellvertretenden Wehrleiter für von Kamerad Kroll.


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  Verspätetes Weihnachtsgeschenk
06.01.2006  
Am 27.12.2005 konten wir für die Ausrüstung unseres KTLF unser neues Notstromaggregat "Yamaha 350" in Empfang nehmen.

  Besuch der Rettungsleitstelle Freiberg
06.01.2006  
Besuch der Rettungsleitstelle Freiberg am 05.01.2006

Ihren ersten Dienst im neuen Jahr nutzte die Frauengruppe am Donnerstag den
5. Januar 2006, um die Rettungsleitstelle in Freiberg zu besichtigen.
Da gerade die Besetzung des Funkes im Einsatzfall zu den Aufgaben der Kameradinnen gehört, war es für alle eine interessante Weiterbildung. Offene Fragen, wie etwa das Status setzen, wurden vom Leiter der Rettungsleitstelle Herrn Meyer fachkundig und sehr anschaulich beantwortet. Er erklärte alle technischen Geräte und führte an Beispielen den Vorgang einer Alarmierung vor. Auch bestätigte er unserer Wehr ein sehr gutes Funkverhalten.
Wir bedankten uns bei den Mitarbeitern der Leitstelle mit einem selbstgebackenen Kuchen und einem Päckchen Kaffe und wünschten außer „Guten Appetit“ auch weiterhin gute Zusammenarbeit.

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  Frauen stehen ihren Mann (Artikel aus der ``Freien Presse`` vom 02.01.2006)
02.01.2006  
Frauen stehen bei der Wehr mit Feuereifer ihren Mann

Menschen, die immer für andere da sind:
17 Frauen stärken die Reihen der Großwaltersdorfer Feuerwehr


Menschen, die immer für andere da sind, ihnen helfen, Freude bereiten – es gibt viele unter uns. Doch sie machen nicht groß Reden um ihr Tun. Einige der stillen Helfer stellt „Freie Presse“ vor.


Artikel und Foto von Christoph Heyden – erschienen in der „Freien Presse“ vom 02.01.2006


Großwaltersdorf. Brandschutz ist in Großwaltersdorf keine reine Männersache. Surrt in der 1000-Seelen-Gemeinde im Landkreis Freiberg die Sirene, eilen nicht nur Florianjünger zum Gerätehaus. Genauso flott und versiert ist bei Wind und Wetter eine Gruppe ehrenamtlicher Frauen auf den Beinen, um Leben zu retten, Katastrophen zu beheben. Ob als Maschinistin, Einsatzfahrerin, Melderin und Schlauchtruppführerin – die Frauen stehen ihren Mann. Auch im familieninternen Ausrückwettbewerb. Schließlich halten acht Ehepaare seit Jahren der Truppe die Treue.
Das moderne Einsatzfahrzeug lenkt Renate Baumann genauso gut, wie im Alltag den Gabelstapler als Landwirtin. Marina Ranft versteht sich als Lehrerin auf klare Ansagen, Regeln, die ihr am Funkgerät und als Maschinistin zu Passe kommen. Und die Agraringenieurin Anita Keißner sorgt an der Tragkraftspritze mit für Druck in den Schläuchen. Den erzeugt sie in ihrer Freizeit auch mit viel Engagement als Vorsitzende des Landfrauenvereins „Wirbelwind“. Befähigt mit Kundenwünschen umzugehen, wird die gelernte Verkäuferin Jutta Helbig in der Gruppe als „Mädchen für alles“ geschätzt.
Feuerwehrverrückte Familien – in Großwaltersdorf dominiert da auch mal das vermeintlich schwächere Geschlecht. Etwa bei Görners, wo neben dem Ehemann, Frau Regina, Tochter Katrin und Enkelin Nicole für den Dienst in blauer Uniform Feuer und Flamme sind. Wo sonst Vater und Sohn am Strahlrohr stehen, sind es in dem zu Eppendorf gehörenden Ortsteil die Mütter Heike Trinks und Sylvia Ries mit ihren namensgleichen Töchtern Peggy. Wehrleiter Bernd Ranft kann in der Tagesbereitschaft stets auf seine Feuerwehrfrauen setzen.
Insgesamt 17 Großwaltersdorferinnen zwischen 17 und 67 Jahren sind im Ehrenamt durchaus keine zweite (Wehr)-Wahl. „Die Kameradschaft ist bei uns das A und O, gleiche Rechte und Pflichten sind keine Floskel“, betont der Wehrleiter. Auch die neun Frauen, die nicht zum operativen Trupp zählen, sondernd eher im Hintergrund arbeiten, wissen mit Kupplungen, Verteilern und Schläuchen fachmännisch umzugehen. Aller vier Wochen gehen sie zum Übungsabend. „Ja, bei uns haben alle Frauen die Grund- und Truppführerausbildung absolviert“, betont Ranft. Das Einmaleins der Feuerwehrtechnik und –taktik vermittelt den Frauen Wilfried Höber. Seit nunmehr 36 Jahren bildet er aus. „Anfangs übten sich meine weiblichen Schützlinge in Zurückhaltung gegenüber der Technik, hatten gewissen Respekt. Das ist schon lange vorbei.“
Von dem Leistungsvermögen der Wehrfrauen konnten sich schon ganze Rettungshelfer-Einheiten bei Leistungsvergleichen der Feuerwehr überzeugen. Seit 1994 dabei, haben die Großwaltersdorfer Frauen manches Männerteam fast zur Verzweiflung gebracht. Denn mangels weiblicher Gegnerschaft starteten sie in der Männerkonkurrenz – und schlugen sich oft weit besser als die Herren.
2005 feierten die Großwaltersdorfer das 40-jährige Bestehen der Frauenabteilung und ließen sie hoch leben. Schließlich sorgen sie sich mit um aller Einwohner Sicherheit. Mit Inge Ranft, Christine Buschmann sowie Regina Görner beweisen sogar noch drei Gründungsmitglieder ihren Feuereifer. Dazu die zugezogene Helga Höber, die es auf insgesamt 42 Feuerwehr-Jahre bringt.
Aber nicht nur beim Vorbeugen, Löschen und Retten sind die Frauen im Einsatz für andere. Ohne sie würden vielen kulturellen Veranstaltungen der Zündstoff fehlen. Bei den berühmten internationalen Pferdesportturnieren im Ort oder dem weit über die Grenzen hinaus bekannten „Kartoffeltag“ etwa, sorgen sie mit für gutes Gelingen und Stimmung.

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  Neujahrswünsche
28.12.2005  
Allen Besuchern unserer Homepage
ein gesundes neues Jahr 2006
wünscht die Wehrleitung!


  Einsatz am 21.12.2005
21.12.2005  
Am Mittwoch, den 21.12.2005 um 11.32 Uhr wurde unsere Wehr per Sirene und Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz in Eppendorf alarmiert.
Im Seniorenheim „Kranich“ auf der Freiberger Straße war die Brandmeldeanlage eingelaufen.
Einer schnellen Rückmeldung der Einrichtung an die Leitstelle war es zu verdanken, dass die 11 einsatzbereiten Kameradinnen und Kameraden nicht ausrücken mussten.
Es handelte sich um eine Fehlalarmierung.


  Jahresabschluss der Frauengruppe am 07.12.2005
08.12.2005  
In diesem Jahr feierte die Frauengruppe den Jahresabschluss in Memmendorf im Gasthof „Goldener Stern“.
Zuerst wurde 2 Stunden auf der hauseigenen Bowlingbahn gewetteifert.
Dabei ging Kameradin Sylvia Ries als Siegerin hervor, gefolgt von den Kameradinnen Renate Baumann und Katrin Reichelt. Alle hatten viel Spaß und sich den nötigen Appetit für das nun folgende Essen im Kaminzimmer geholt.
Als Vorspeise bedienten sich alle am Salatbüffet. Danach gab es verschiedene Grillspezialitäten vom Eichenholzgrill im Kamin. Natürlich brauchte auch niemand zu verdursten.
Für die Frauen war es ein schöner geselliger Abend in kameradschaftlicher Runde.

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  Von der Gründung 1931 bis 1945
06.12.2005  

Anläßlich unseres 75jährigen Gründungsjubiläums, das wir am Osterwochende 2006 begehen wollen, bringen wir eine kleine monatliche Reihe zur Geschichte unserer Feuerwehr als Auszug aus der Feuerwehrchronik.

2.Teil: Von der Gründung 1931 bis 1945

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1931


1930 trat der junge Bürgermeister Max Neubert (geb.1900) seinen Dienst an. Er sah die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr als eine seiner ersten Aufgaben. Danach wurden am 4.Juli 1930 Gesuche an den Gemeinderat gestellt, die Spritzenmannschaft aufzulösen und eine freiwillige Feuerwehr zu gründen. In der Einwohnerversammlung am 20.Januar 1931 wurde dazu der Beschluss gefasst. Die Absicht der Gründung wurde durch den Großwaltersdorfer Anzeiger und Aushänge bekannt gegeben und um Anmeldung gebeten. Die Spritzenmannschaft reichte eine Liste derer ein, welche in die Feuerwehr übertreten wollten. Die aktive Truppe wurde auf 40 Mann festgelegt. Dazu kamen die passiven Musiker. Das Kommando bildeten der Hauptmann Max Wächtler mit seinem Stellvertreter Oskar Schreiber, ein Feldwebel und die einzelnen Zugführer. Die Mannschaft wurde in Steiger-, Spritzen- und Pionierzug sowie den Hornisten eingeteilt und erhielt Helme, Gurte und Uniformen von der Gemeinde. Das Oberhaupt der Feuerwehr bildete auch damals schon der Bürgermeister. Max Neubert wurde zum Branddirektor ernannt. Am 5.Februar traten 19 Mitglieder der Spritzenmannschaft und die sieben Musiker der Feuerwehr bei. Die noch notwendigen 21 Kameraden wurden aus 30 Anmeldungen ausgelost.
Die sieben Musiker waren allesamt Bläser und wurden zu Beginn von Walter Auerbach geleitet. Sie lösten sich bei Kriegsbeginn 1939 wieder auf. Zu gleicher Zeit gab es noch ein Martinshornquintett innerhalb der Truppe.

Die wohl wichtigste Versammlung unsere Feuerwehr fand am 26.März 1931 als Gemeinderatssitzung mit dem noch bestehendem Ausschuss der Spritzenmannschaft statt. Das Kolloquium wählte den Hauptmann und dessen Stellvertreter. Als Gründungstermin wurde der 31.01.1931 festgelegt. Die klare Zuständigkeit der Züge wurde beibehalten und jeder einzelne Kamerad in eine Aufgabe gewählt.

Am 9.April 1931 wurden Dienstvorschriften aus Gründungssatzungen der Nachbarwehren verlesen und eine eigene Satzung erarbeitet. Vier Übungsverordnungen des sächsischen Feuerwehrverbandes wurden an die Zugführer vergeben und die erste Übung auf den kommenden Sonntag früh 6:00Uhr festgelegt. Die ersten durch Schneidermeister Bach angefertigten Dienströcke wurden verteilt. Die Mützen wurden im Preis heruntergehandelt und von den Kameraden als Eigentum erworben. Von Eppendorf kaufte die Gemeinde Hakenleitern.

Am 9.Mai fand die erste Kompanieversammlung statt, in der zu Beginn der Hauptmann den Kameraden, Zitat:„...ans Herz legte, dass in unserer Feuerwehr Politik und Parteien in jeder Hinsicht fernbleiben soll...“ (Später wird an das Zitat noch einmal erinnert werden.)

Das erste Foto unserer Freiwilligen Feuerwehr wurde am 18.September 1932 vor dem Steigerturm aufgenommen und ist als „Gründerfoto“ zu bezeichnen.



Nach der Kompanieversammlung 1931 wurde der Antrag zu Aufnahme in den Bezirksverband Freiberg der sächsischen Feuerwehren gestellt. Dazu bedurfte es einer Aufnahmeprüfung die durch, Zitat: „... die Herren Branddirektor und Vorsitzenden Pötsch und Verbandsführer Schröter...“ aus Freiberg sowie Branddirektor und Bürgermeister Neubert abgenommen wurde. Die Prüfung erfolgte in den Teilen Fußmarsch (der mit 35 Liter Bier und Musik in Richtung Wartburg / Wünschendorf vorher geübt wurde), Steiger- und Spritzenübung sowie einem Sturmangriff. Mit dem Ergebnis „sehr gut“ in allen Teilen wurde die Feuerwehr aufgenommen. Die Verbandstagungen und Kommandeursversammlungen wurden allesamt besucht.
1935 wurde die Gemeinde zur Amtshauptmannschaft Flöha einbezirkt, so dass man auch die Feuerwehr dem Bezirksverband Flöha angliederte. Mit einigen Jahren Verzögerung ist dies Anfang der 1990er wieder umgedreht worden.

Nach der Gründung gab es einige interessante Beschlüsse:
- Die Hornisten (jeweils einer im Unter- und Oberdorf) übten Signaltöne zur Alarmierung der benötigten Züge ein und taten diese erst dem Kommando dann den Zügen kund die sie durch Nachahmung wiederholen mussten.
- Das Ziehen der Spritze durch Gespannführer die nicht Mitglied der Feuerwehr waren, wurde ausgeschrieben. Der Bürgermeister verwies darauf, dass nicht zum Spritzenhaus geeilt werden sollte, sondern erst herausgefunden werden musste ob die Spritze noch am Standort ist.
- Wenn nichts zu steigen war, sollten Pioniere und Steiger mit Spritze drücken.
- Bei Bränden außerorts sollte die Spitze nicht überladen werden. Wer ein Fahrrad besaß, sollte mit diesem zur Brandstelle ziehen.

Die Übungsdienste wurden durch die Hornisten 30 Minuten vor Beginn ausgeblasen, bis 1932 der erste Dienstplan aufgestellt und an jeden Kameraden verteilt wurde. Interessant ist, dass der Dienst meist Sonntag früh um 6:00 Uhr oder sogar 5:00 Uhr begann. Bei Nichterscheinen wurden für damalige Verhältnisse schmerzhafte Strafgelder erhoben. Über die Anerkennung von Entschuldigungen entschied der Ausschuss. Futter holen oder eine kalbende Kuh fanden dabei keine Anerkennung. Desgleichen galt auch bei Bränden.
Ein Versuch des Bereitschaftsdienstes (die Kameraden erhielten Nummern – die ungeraden rückten im I. und II. Quartal aus, die geraden im III. und IV.) wurde ebenso bald wieder aufgehoben, wie das Folgen der Spritze mit dem Fahrrad.
Da die Gemeinde nicht in der Lage war die Uniformröcke zu finanzieren stellte die Feuerwehrkasse Geld mit Rückzahlung in zwei Raten zur Verfügung. Meist wurde der Stoff gekauft und das Anfertigen selbst in Auftrag gegeben. Weiterhin beschloss man den Branddirektor feuerwehrgemäß einzukleiden.
Erwähnenswert ist auch, dass in dieser Zeit eine Gasmaske zum Vorgehen in den Brandraum zur Verfügung stand, die nur der Steiger Homilius trug.

Am 09.September 1933 bekannten sich die Kameraden notgedrungen zu der Nationalregierung. An dieser Stelle soll noch einmal an die Worte des Kommandanten erinnert werden, dass Politik und Parteien fernbleiben sollten. Fortan gab es den Wehrführer und den Führungsausschuss und die Versammlungen beschloss man mit einem dreifachem „Sieg Heil“. Auch unter den veränderten Bedingungen kamen die Kameraden weiterhin ihrer ursprüngliche Dienstpflicht nach.

1934 sammelte die bestehende Wehrführung für ein Tischbanner, das in Eibenstock gefertigt wurde. Es war lange Zeit nicht auffindbar, so dass Martha Siegert ein Duplikat anfertigte. Heute sind beide wieder vorhanden.

1936 kam es zur Neuordnung der Feuerwehr. Der Branddirektor teilte die Auflösung der Züge mit und formte die Wehr zum Löschzug um. Der Wehrführer wurde zum Brandmeister und die ehemaligen Zugführer zu Löschmeistern. Der Branddirektor verlor seine Bezeichnung und wurde als Ehrenbranddirektor weitergeführt. Der Führungsausschuss wurde zum Führerrat.

Am 15.April 1939 wurde Kamerad Rudi Baldauf zum Stellvertreter bestimmt. Am 27.November wurde der Feuerwehrverband aufgelöst und neue Richtlinien erlassen. Die Bezeichnung der Feuerwehrleute war von nun an Truppführer und Obertruppmann.

Mit der Vereidigung des Wehrführers und der Mannschaft auf Hitler und das deutsche Volk war die Unterstellung der Feuerwehr unter die Polizei endgültig besiegelt.

Die Feuerwehr während des II. Weltkrieges

Bereits mit Kriegsausbruch am 01.September 1939 wurden fünf Kameraden eingezogen, denen 1940 weitere elf folgen mussten. Da die Wehr stark dezimiert war, wurden im Oktober 1940 zehn Mann vom Bürgermeister verpflichtet. Acht davon traten dann in die Feuerwehr ein.
Am 25.02.1942 legte der Wehrführer Max Wächtler aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Sein Nachfolger sollte Rudi Baldauf werden, der aber im Wehrdienst war. Da auch alle anderen Truppführer eingezogen wurden, stand die Wehr ganz ohne Führer da. Daraufhin strukturierte der Bürgermeister die Feuerwehr um und berief den Kameraden Max Löwe zum Stellvertreter und kommissarischen Leiter bis Rudi Baldauf wiederkehrt.
Nachdem weitere Kameraden zum Kriegsdienst mussten, verpflichtete der Bürgermeister 1944 fast alle feuerwehrtauglichen Männer die noch im Ort waren um den Brandschutz aufrechterhalten zu können. Es kamen immerhin noch 45 Einwohner zusammen.
Ob man in den Kriegswirren von 1942 bis 1945 überhaupt von geregelter Feuerwehrarbeit sprechen kann, ist fraglich. Das Protokollbuch endet am 31.03.1942 und im Stammbuch sind ständig Namen gestrichen und neue hinzugekommen.


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  Neue Uniformhosen eingeweiht
26.11.2005  
Diese 5 Kameraden sicherten die Veranstaltung zum Anschieben der Pyramide am 26.11.05 ab. Dabei wurden die neuen Uniformhosen eingeweiht.
Sehen sie nicht schmuck aus?!

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