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Neuigkeiten:

  Teil 2: Von der Gründung 1931 bis 1945
01.03.2011  
Anlässlich unseres 80jährigen Gründungsjubiläums, das wir vom 15.04. bis 24.04.2011 begehen wollen, bringen wir eine kleine monatliche Reihe zur Geschichte unserer Feuerwehr als Auszug aus der Feuerwehrchronik.

2.Teil: Von der Gründung 1931 bis 1945

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1931

1930 trat der junge Bürgermeister Max Neubert (geb.1900) seinen Dienst an. Er sah die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr als eine seiner ersten Aufgaben. Danach wurden am 4.Juli 1930 Gesuche an den Gemeinderat gestellt, die Spritzenmannschaft aufzulösen und eine freiwillige Feuerwehr zu gründen. In der Einwohnerversammlung am 20.Januar 1931 wurde dazu der Beschluss gefasst. Die Absicht der Gründung wurde durch den Großwaltersdorfer Anzeiger und Aushänge bekannt gegeben und um Anmeldung gebeten. Die Spritzenmannschaft reichte eine Liste derer ein, welche in die Feuerwehr übertreten wollten. Die aktive Truppe wurde auf 40 Mann festgelegt. Dazu kamen die passiven Musiker. Das Kommando bildeten der Hauptmann Max Wächtler mit seinem Stellvertreter Oskar Schreiber, ein Feldwebel und die einzelnen Zugführer. Die Mannschaft wurde in Steiger-, Spritzen- und Pionierzug sowie den Hornisten eingeteilt und erhielt Helme, Gurte und Uniformen von der Gemeinde. Das Oberhaupt der Feuerwehr bildete auch damals schon der Bürgermeister. Max Neubert wurde zum Branddirektor ernannt. Am 5.Februar traten 19 Mitglieder der Spritzenmannschaft und die sieben Musiker der Feuerwehr bei. Die noch notwendigen 21 Kameraden wurden aus 30 Anmeldungen ausgelost.
Die sieben Musiker waren allesamt Bläser und wurden zu Beginn von Walter Auerbach geleitet. Sie lösten sich bei Kriegsbeginn 1939 wieder auf. Zu gleicher Zeit gab es noch ein Martinshornquintett innerhalb der Truppe.

Die wohl wichtigste Versammlung unsere Feuerwehr fand am 26.März 1931 als Gemeinderatssitzung mit dem noch bestehendem Ausschuss der Spritzenmannschaft statt. Das Kolloquium wählte den Hauptmann und dessen Stellvertreter. Als Gründungstermin wurde der 31.01.1931 festgelegt. Die klare Zuständigkeit der Züge wurde beibehalten und jeder einzelne Kamerad in eine Aufgabe gewählt.

Am 9.April 1931 wurden Dienstvorschriften aus Gründungssatzungen der Nachbarwehren verlesen und eine eigene Satzung erarbeitet. Vier Übungsverordnungen des sächsischen Feuerwehrverbandes wurden an die Zugführer vergeben und die erste Übung auf den kommenden Sonntag früh 6:00Uhr festgelegt. Die ersten durch Schneidermeister Bach angefertigten Dienströcke wurden verteilt. Die Mützen wurden im Preis heruntergehandelt und von den Kameraden als Eigentum erworben. Von Eppendorf kaufte die Gemeinde Hakenleitern.

Am 9.Mai fand die erste Kompanieversammlung statt, in der zu Beginn der Hauptmann den Kameraden, Zitat:„...ans Herz legte, dass in unserer Feuerwehr Politik und Parteien in jeder Hinsicht fernbleiben soll...“ (Später wird an das Zitat noch einmal erinnert werden.)

Das erste Foto unserer Freiwilligen Feuerwehr wurde am 18.September 1932 vor dem Steigerturm aufgenommen und ist als „Gründerfoto“ zu bezeichnen.
Siehe Link zur Bildergalerie!

Nach der Kompanieversammlung 1931 wurde der Antrag zu Aufnahme in den Bezirksverband Freiberg der sächsischen Feuerwehren gestellt. Dazu bedurfte es einer Aufnahmeprüfung die durch, Zitat: „... die Herren Branddirektor und Vorsitzenden Pötsch und Verbandsführer Schröter...“ aus Freiberg sowie Branddirektor und Bürgermeister Neubert abgenommen wurde. Die Prüfung erfolgte in den Teilen Fußmarsch (der mit 35 Liter Bier und Musik in Richtung Wartburg / Wünschendorf vorher geübt wurde), Steiger- und Spritzenübung sowie einem Sturmangriff. Mit dem Ergebnis „sehr gut“ in allen Teilen wurde die Feuerwehr aufgenommen. Die Verbandstagungen und Kommandeursversammlungen wurden allesamt besucht.
1935 wurde die Gemeinde zur Amtshauptmannschaft Flöha einbezirkt, so dass man auch die Feuerwehr dem Bezirksverband Flöha angliederte. Mit einigen Jahren Verzögerung ist dies Anfang der 1990er wieder umgedreht worden.

Nach der Gründung gab es einige interessante Beschlüsse:
- Die Hornisten (jeweils einer im Unter- und Oberdorf) übten Signaltöne zur Alarmierung der benötigten Züge ein und taten diese erst dem Kommando dann den Zügen kund die sie durch Nachahmung wiederholen mussten.
- Das Ziehen der Spritze durch Gespannführer die nicht Mitglied der Feuerwehr waren, wurde ausgeschrieben. Der Bürgermeister verwies darauf, dass nicht zum Spritzenhaus geeilt werden sollte, sondern erst herausgefunden werden musste ob die Spritze noch am Standort ist.
- Wenn nichts zu steigen war, sollten Pioniere und Steiger mit Spritze drücken.
- Bei Bränden außerorts sollte die Spitze nicht überladen werden. Wer ein Fahrrad besaß, sollte mit diesem zur Brandstelle ziehen.

Die Übungsdienste wurden durch die Hornisten 30 Minuten vor Beginn ausgeblasen, bis 1932 der erste Dienstplan aufgestellt und an jeden Kameraden verteilt wurde. Interessant ist, dass der Dienst meist Sonntag früh um 6:00 Uhr oder sogar 5:00 Uhr begann. Bei Nichterscheinen wurden für damalige Verhältnisse schmerzhafte Strafgelder erhoben. Über die Anerkennung von Entschuldigungen entschied der Ausschuss. Futter holen oder eine kalbende Kuh fanden dabei keine Anerkennung. Desgleichen galt auch bei Bränden.
Ein Versuch des Bereitschaftsdienstes (die Kameraden erhielten Nummern – die ungeraden rückten im I. und II. Quartal aus, die geraden im III. und IV.) wurde ebenso bald wieder aufgehoben, wie das Folgen der Spritze mit dem Fahrrad.
Da die Gemeinde nicht in der Lage war die Uniformröcke zu finanzieren stellte die Feuerwehrkasse Geld mit Rückzahlung in zwei Raten zur Verfügung. Meist wurde der Stoff gekauft und das Anfertigen selbst in Auftrag gegeben. Weiterhin beschloss man den Branddirektor feuerwehrgemäß einzukleiden.
Erwähnenswert ist auch, dass in dieser Zeit eine Gasmaske zum Vorgehen in den Brandraum zur Verfügung stand, die nur der Steiger Homilius trug.

Am 09.September 1933 bekannten sich die Kameraden notgedrungen zu der Nationalregierung. An dieser Stelle soll noch einmal an die Worte des Kommandanten erinnert werden, dass Politik und Parteien fernbleiben sollten. Fortan gab es den Wehrführer und den Führungsausschuss und die Versammlungen beschloss man mit einem dreifachem „Sieg Heil“. Auch unter den veränderten Bedingungen kamen die Kameraden weiterhin ihrer ursprüngliche Dienstpflicht nach.

1934 sammelte die bestehende Wehrführung für ein Tischbanner, das in Eibenstock gefertigt wurde. Es war lange Zeit nicht auffindbar, so dass Martha Siegert ein Duplikat anfertigte. Heute sind beide wieder vorhanden.

1936 kam es zur Neuordnung der Feuerwehr. Der Branddirektor teilte die Auflösung der Züge mit und formte die Wehr zum Löschzug um. Der Wehrführer wurde zum Brandmeister und die ehemaligen Zugführer zu Löschmeistern. Der Branddirektor verlor seine Bezeichnung und wurde als Ehrenbranddirektor weitergeführt. Der Führungsausschuss wurde zum Führerrat.

Am 15.April 1939 wurde Kamerad Rudi Baldauf zum Stellvertreter bestimmt. Am 27.November wurde der Feuerwehrverband aufgelöst und neue Richtlinien erlassen. Die Bezeichnung der Feuerwehrleute war von nun an Truppführer und Obertruppmann.

Mit der Vereidigung des Wehrführers und der Mannschaft auf Hitler und das deutsche Volk war die Unterstellung der Feuerwehr unter die Polizei endgültig besiegelt.

Die Feuerwehr während des II. Weltkrieges

Bereits mit Kriegsausbruch am 01.September 1939 wurden fünf Kameraden eingezogen, denen 1940 weitere elf folgen mussten. Da die Wehr stark dezimiert war, wurden im Oktober 1940 zehn Mann vom Bürgermeister verpflichtet. Acht davon traten dann in die Feuerwehr ein.
Am 25.02.1942 legte der Wehrführer Max Wächtler aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Sein Nachfolger sollte Rudi Baldauf werden, der aber im Wehrdienst war. Da auch alle anderen Truppführer eingezogen wurden, stand die Wehr ganz ohne Führer da. Daraufhin strukturierte der Bürgermeister die Feuerwehr um und berief den Kameraden Max Löwe zum Stellvertreter und kommissarischen Leiter bis Rudi Baldauf wiederkehrt.
Nachdem weitere Kameraden zum Kriegsdienst mussten, verpflichtete der Bürgermeister 1944 fast alle feuerwehrtauglichen Männer die noch im Ort waren um den Brandschutz aufrechterhalten zu können. Es kamen immerhin noch 45 Einwohner zusammen.
Ob man in den Kriegswirren von 1942 bis 1945 überhaupt von geregelter Feuerwehrarbeit sprechen kann, ist fraglich. Das Protokollbuch endet am 31.03.1942 und im Stammbuch sind ständig Namen gestrichen und neue hinzugekommen.

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  Brandeinsatz - Brandmeldeanlage
25.02.2011  
II. Einsatz am 25.02.2011

Am Freitag, den 25.02.2011 wurden wir um 7.55 Uhr über Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem Einsatz nach Eppendorf in die Oederaner Straße alarmiert. Allerdings kam bereits beim Abruf des Einsatzbefehls die Nachricht von der Leitstelle, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und unsere Hilfe nicht notwendig war. Angebranntes Essen hatte im Pflegeheim „Am Pfarrberg“ die Brandmeldeanlage ausgelöst.

  Feuerwehrpräsentation in der Heimatscheune zu besichtigen
07.02.2011  
Feuerwehrpräsentation in der Heimatscheune zu besichtigen

Ab 5. Februar 2011 ist bis kurz vor Ostern in der Heimatscheune am Trakehnerhof eine kleine Präsentation unserer Feuerwehr anlässlich des 80jährigen Feuerwehrjubiläums zu sehen.
In wochenlanger Kleinarbeit wurde diese Mini-Ausstellung von einigen Kameraden zusammengestellt.
So bastelte Kamerad Bernd Ranft mit viel Geduld maßstabsgerechte Modellfahrzeuge der Feuerwehr und dazugehörende Einsatzkräfte.
Kamerad Günter Markert stellte ein entsprechendes Haus mit brennender Wohnung her. Alles zusammen wurde zu einem sehr schönen Diorama gestaltet, welches durch elektrische Effekte von Kamerad Dirk Ranft komplettiert wurde. Durch einen Bewegungsmelder werden die Einsatzleuchten der Fahrzeuge in Bewegung gebracht. Besonders im Dunkeln ist dieses Modell einer Einsatzstelle sehenswert! Ein weiteres Dankeschön gilt Gerald Ries, der selbst kein Mitglied der Wehr ist, für das gebaute Modell vom Gerätehaus mit Sirene.
Ein Aufsteller mit Fotodokumenten gibt einen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung unserer Feuerwehr. Pokale, Uniform und einige Einsatzmittel ergänzen das Ganze.

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  Teil 1: Brandschutz in Großwaltersdorf vor 1931
07.02.2011  
Anläßlich unseres 80jährigen Gründungsjubiläums, das wir vom 15.04. bis 24.04.2011 begehen wollen, bringen wir eine kleine monatliche Reihe zur Geschichte unserer Feuerwehr als Auszug aus der Feuerwehrchronik.

Beginnen wollen wir mit dem Thema: Brandschutz in Großwaltersdorf vor 1931

Am 16.September 1837 kam es in Großwaltersdorf zu einem verheerenden Dorfbrand, bei dem nahezu das gesamte Ortszentrum vernichtet wurde. Dabei brannten innerhalb von zwei Stunden 8 Bauerngüter, 7 Wohnhäuser, Gasthof, Schule, Lehngericht, Pfarrhaus und die Kirche bis auf die Grundmauern nieder. Dieses Ereignis musste wohl den Anstoß gegeben haben, einen organisierten Brandschutz auch in unserem Ort zu gewährleisten.
Bereits um 1840 gab es in der Gemeinde ein Gebäude der Feuerwehr. Ab 1850 wird dann schriftlich von Feuerwehrausrüstung berichtet. So hieß es in der Gemeinderatssitzung vom 8.Februar 1850: „Herr Spritzenfabrikant Kern aus Geringswalde bei Rochlitz lieferte nach mehreren Verhandlungen 50 Ellen = 35m Schlauchrohr zur hiesigen Feuerspritze für die Summe von 22 Thalern“. In einer weiteren Ratssitzung ist sogar von einer Reparatur der Handdruckspritze die Rede: „Am 24.Februar 1850 erschien zur Probe der hiesigen Orts-Feuerspritze, welche Herr Mechanikus Kern aus Geringswalde mit zwei Schlauchrohren neu construiert und hauptsächlich mit zwei Messinghohlkolben von demselben zur Zufriedenheit angefertigt worden sind, so werden Herrn Mechanikus Kern heute nach Beschlußnahme, dass früher vom 8.Februar abgeschlossenen Contracts mit 22 Thalern für diese Messingeren Hohlkolben nach gutbefundener abgelegten Probe bezahlt.
Gleichzeitig stellt sich heraus, dass die hiesige Spritze ganz geeignet sei zu gleicher Zeit und gleichem Druck mit zwey Rohren spritzen zu können, da nun zweyerlei Anwendung nur eine Mündung zu hiesigen Spritze vorhanden war, so beschlossen die anwesenden Gemeinderatsmitglieder, dass noch ein zweites angekauft werden sollte, welches sogleich von Herrn Kern für die Summe von 4 Thalern, 15 Groschen angekauft wurde und ebenfalls unter heutigem (24.Februar) Dato aus der hiesigen Feuergeräthscasse bezahlt. So sind Herrn Kern unter heutigem Dato mit 48 Thalern und 15 Neugroschen für 50 Ellen Schlauchrohr und zwey Messing-Hohlkolben mit Einrechnung (Verrechnung) der alten Kolben in baar bezahlt worden.“
Diese Aufzeichnungen aus dem Protokollbuch der Gemeinde lassen vermuten, dass schon seit ein paar Jahren vorher Feuerwehrtechnik im Ort bestand. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass es für die Gegenstände beachtliche acht Jahre Garantie gab.

Durch das königliche Gerichtsamt Augustusburg wurde die Gemeinde am 20.November 1866 unter Androhung von Strafe aufgefordert innerhalb von zwei Monaten Feuereimer bestehend aus Leder, Wurzel oder Hanf anzuschaffen
Weiterhin ist aus dem Jahr 1866 bekannt, dass am 26.11. der Spritzenmeister und sein Stellvertreter Anträge auf Gehaltserhöhung beim Gemeindeamt einreichten. Dem wurde ab sofort entsprochen und dem Spritzenmeister Walther fünf Thaler und seinem Stellvertreter Schneider zwei Thaler Gehalt jährlich ausgezahlt.
Der Gemeinderat beschloss am 26.11.1866 weiter: „Die zum Spritzendrücken bestimmten Personen erhalten 15 Pfennig/Stunde. Die zur Feuerwache bestimmten Personen erhalten dasselbe!“
Von 1880 ist bekannt, dass eine Pflichtspritzenmannschaft unter dem Kommando des Zigarrenfabrikanten Robert Hösel bestand.

All diese Informationen lassen darauf schließen, dass im 19.Jahrhundert der Feuerschutz voll in der Verantwortung der Gemeinden lag und für die Bürger Pflicht war. Die Verpflichteten erhielten dafür Gehalt oder wurden entlohnt. Für den Brandschutz müssen auch überörtliche Gesetze bestanden haben.

Der freiwillige Brandschutz ist in Großwaltersdorf ab 1922 nachzuweisen. Am 01.02.1922 wurde in unserem Ort eine freiwillige Spritzenmannschaft mit neun Kameraden aufgestellt. Später kamen aus der sogenannten Turner-Rettungsschar die Steiger hinzu. Sie wurden mit Seilen und Leitern ausgerüsteten und waren für die Menschenrettung zuständig. Hornisten des Martinstrompetenquintetts (Schalmeien) und Sanitäter vervollständigten die am 01.10.1930, 26 Mann starke Truppe. Kommandant war Max Wächtler, sein Stellvertreter Oskar Schreiber. Sieben Musiker gehörten zur Mannschaft ohne aktiven Dienst auszuüben.

Bis ins 20.Jahrhundert erfolgte die Alarmierung durch die Kirchenglocken, so dass der Glöckner jedes Mal in Windeseile die 118 Stufen bis zum Glockenstuhl erklimmen musste. Bei Feuer im Ort wurden alle drei Glocken angeschlagen, außerhalb nur die große Glocke. Zu dieser Zeitverzögerung kam noch das Einspannen der Pferde vor die Handdruckspritze und die geringe Geschwindigkeit des Gespanns. Jeder kann sich wohl denken, dass man sich damals oft nur auf die Schadensausbreitungsverhinderung und die Restablöschung konzentrieren konnte.

Leider besitzen wir bis 1930 keine feuerwehreigenen Aufzeichnungen und nur sehr wenig Bilddokumente, so dass alle Angaben aus der Dorfchronik und von überlieferten Augenzeugenberichten sowie den wenigen Bilddokumenten hergeleitet werden mussten. Deshalb kann für die Richtigkeit der Aussagen nicht immer garantiert werden.
Erst ab 1930 besitzen wir die Protokollbücher der Kommando-, Ausschuss- und Hauptversammlungen.


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  Unsere Wehr hat 80. Geburtstag!
02.02.2011  
Unsere Wehr hat Geburtstag!

80 Jahre Freiwillige Feuerwehr Großwaltersdorf

Am 31.01.1931 wurde die Freiwillige Feuerwehr Großwaltersdorf in einer Einwohnerversammlung aus 19 vorhandenen Spritzenmännern und zusätzlichen 22 Freiwilligen jungen Männern offiziell gegründet.
Eine von Pferden gezogene Handdruckspritze als Löschtechnik stand im ersten Spritzenhaus, dem heutigen Buswartehaus am Markt.
Seit der Gründung hat sich die Feuerwehr stets weiterentwickelt und in zahlreichen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt.
Heute stehen für den sogenannten „Ernstfall“ im 1974 gebauten und 1997 komplett renovierten Gerätehaus an der Mittelsaidaer Straße ein Löschfahrzeug KTLF Baujahr 1999 mit 750 Liter Wasservorrat, Atemschutzgeräten, Rettungsgerät zur technischen Hilfeleistung und anderer moderner Ausrüstung, sowie ein Mehrzweckfahrzeug LT28 mit ebenfalls moderner Ausrüstung zur Verfügung. Derzeit 40 aktive Frauen und Männer üben regelmäßig die Möglichkeiten des Einsatzes der vorhandenen Technik.
Zur Feuerwehr gehören weiterhin 13 Nichtaktive und Ehrenmitglieder.
Mit der Organisation des traditionellen Osterfeuers und der Hilfe bei zahlreichen Veranstaltungen genießen die Feuerwehrangehörigen seit vielen Jahren eine hohe gesellschaftliche Anerkennung im Ort und darüber hinaus.
Der Stolz der Feuerwehr ist die gute Kameradschaft und die 1997 geweihte Vereinsfahne.

Vom 15.04. bis 24.04.2011 werden wir bei den verschiedensten Veranstaltungen im und um das Festzelt am Gerätehaus unser Jubiläum feiern. Die einzelnen Termine werden noch über Plakate, Presse und auf unserer Homepage bekannt gemacht. Über zahlreiche Besucher würden wir uns sehr freuen.

Am 24. April (Ostersonntag) möchte die Feuerwehr wieder ihr traditionelles Osterfeuer am Gerätehaus mit Wasserspielen und Blasmusik durchführen.
Es ist das 20. Spektakel dieser Art.
Schon heute werden alle Interessenten herzlich eingeladen!

Unsere Homepage wird Sie unmittelbar vorher über die konkreten Vorhaben informieren.


  Jahreshauptversammlung
09.01.2011  
Jahreshauptversammlung am 07.01.2011

Am 07.01.11 um 19.00 Uhr fanden sich 39 Kameraden und Kameradinnen im Gerätehaus zur Jahreshauptversammlung ein, um auf das vergangene Dienstjahr 2010 zurück zu blicken.
Auch der Bürgermeister Herr Schulze, Ortsvorsteherin Frau Gisela Schneider, Gemeindewehrleiter Kamerad Bauer, Kameraden Steier und Schmidt von der FF Kleinhartmannsdorf und die Kameraden Hübler und Baumann von der FF Eppendorf waren unserer Einladung gefolgt.
Nachdem Versammlungsleiter Kamerad Uwe Helbig alle Anwesenden begrüßt hatte und die Tagesordnung bestätigt war, trug unser Wehrleiter Bernd Ranft wie in gewohnter Weise einen aussagekräftigen Rechenschaftsbericht vor.
Darin umriss er u. a. das Einsatzgeschehen 2010, lobte die bei allen Einsätzen und Übungen hohe Einsatzbereitschaft, gab einen Überblick über Neuanschaffungen und den Ausbildungsstand unserer Wehr, dankte allen Kameraden und Kameradinnen für die tatkräftige Hilfe bei den verschiedensten Veranstaltungen unseres Ortes und bedankte sich beim Gemeinderat und den Betrieben für die Unterstützung unserer Arbeit. Einzelne Kritikpunkte gaben Anlass zum Nachdenken. Es folgte ein Ausblick auf die kommenden Vorhaben im neuen Jahr, insbesondere auf unsere im April stattfindende Festwoche zum 80jährigen Jubiläum unserer Wehr und 20. Osterfeuer.
Der Bericht der Revisionskommission, den Kamerad Armin Keißner vortrug, konnte nur Positives vermelden.
Bei der anschließenden Diskussion hoben die Gäste die gute Zusammenarbeit und Kameradschaft bei den vergangenen gemeinsamen Einsätzen und Unternehmungen hervor und überbrachten die besten Grüße und Wünsche für das kommende Jahr.
Bei vielfältigen Gesprächen und Bildbetrachtungen in der ausgelegten Chronik und dem Videofilm über den letzten Brandeinsatz am 04.04.2010 in Großwaltersdorf ließen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen.

  Einsatz - VKU
03.01.2011  
I. Einsatz am 03.01.2011

Am Montag, den 03.01.2011 wurden wir um 14.57 Uhr über Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Mittelsaidaer Straße kurz nach Ortsausgang alarmiert.
Als unsere 7 Einsatzkräfte mit dem KTLF um 15.04 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, war der Fahrer des verunglückten Traktors bereits aus dem Fahrzeug befreit und in Behandlung des Rettungsdienstes. Unsere Aufgaben bestanden in der Absicherung der Unfallstelle und der Unterstützung des Rettungsdienstes.
Den Einsatz konnten wir um 16.40 Uhr beenden.
Wie aus Polizei- und Presseangaben zu entnehmen war, verstarb der Verunglückte später im Krankenhaus.

Bericht Freie Presse

Eppendorf/OT Großwaltersdorf – Nach Unfall verstorben
(Kg) Am Montagnachmittag war gegen 14.50 Uhr ein 66-jähriger Mann mit seinem Traktor auf der Mittelsaidaer Straße (S 207) in Richtung Großwaltersdorf unterwegs. Etwa 500 Meter vor dem Ortseingang Großwaltersdorf hatte der Mann plötzlich gesundheitliche Probleme, der Traktor kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb im angehäuften Schnee stehen. Der 66-Jährige wurde bewusstlos geborgen und verstarb eine Stunde später im Krankenhaus. Sachschaden war bei dem Unfall keiner zu verzeichnen.

Quelle: Medieninformation Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge




  Herzlichen Glückwunsch!
07.12.2010  
60. Geburtstag unseres Kameraden Jürgen Dittrich

Am 4. Dezember 2010 wurde unser Kamerad Jürgen Dittrich 60 Jahre alt.
Wehrleiter Bernd Ranft, Kamerad Andre Höber und Kamerad Reiner Schmidt überbrachten zur Geburtstagsfeier im Gasthof „Oehme“ in Borstendorf die besten Glückwünsche und ein Präsent im Namen aller Kameraden und Kameradinnen unserer Wehr.

  Herzlichen Glückwunsch!
07.12.2010  
60. Geburtstag unserer Kameradin Sonja Schäffner

Am 3. Dezember 2010 wurde unsere Kameradin Sonja Schäffner 60 Jahre alt.
Wehrleiter Bernd Ranft und Kameradin Marina Ranft überbrachten die besten Glückwünsche und ein Präsent im Namen aller Kameraden und Kameradinnen unserer Wehr.
Am Samstag, den 04.12.2010 war die gesamte Frauengruppe zur Geburtstagsfeier in die „Scheune“ eingeladen, welche natürlich auch noch einmal alles Gute wünschte und einen Kantenhocker überreichte.

  Weihnachtsfeier - Frauen
07.12.2010  
Weihnachtsfeier der Frauengruppe am 01.12.2010

Ihre Weihnachtsfeier feierte die Frauengruppe am 1. Dezember 2010 in der Gaststätte Bowlingbahn Pfaffroda. Bei guter Stimmung, schmackhaftem Essen und vielfältigen Getränken verbrachten wir ein paar schöne Stunden. Auf der Bowlingbahn zeigten die Feuerwehrfrauen, dass sie auch eine zielsichere Kugel schieben können. In gemütlicher Runde wurde noch einmal über die Erlebnisse im vergangenen Jahr gesprochen und über dies und jenes nachgedacht. Insgesamt war es ein gemütlicher und fröhlicher Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre.
Der Organisatorin Peggy Ries und den Fahrern Nino Jakob und David Buschmann. Die uns bei schwierigsten winterlichen Straßenverhältnissen und gemeldeter Unwetterwarnung gut ans Ziel und zurückgebracht haben, gebührt ein großes Dankeschön!

  Schlachtfest
27.11.2010  
Schlachtfest am 20.11.2010

Am 20. November 2010 feierten die Kameradinnen und Kameraden mit ihren Angehörigen im Vereinshaus ein zünftiges Schlachtfest. Schon am Tag vorher wurde im Schlachthaus von Maik Baumann in Kleinhartmannsdorf das Schwein geschlachtet und alles vorbereitet, um Leberwurst, Blutwurst, Hackepeter und Wellfleisch herzustellen. Ein Dankeschön gilt dem Schweinezuchtbetrieb Schröter & Eckert, welcher das Schwein für die Feuerwehr bereitgestellt hat.
Allen haben die Schlachtspezialitäten gut gemundet. Bei einem Bildervortrag wurden Erinnerungen wach. Nach ein paar geselligen Stunden klang ein schöner Abend aus.

  Brandeinsatz
17.11.2010  
XII. Einsatz am 17.11.2010

In den ersten Morgenstunden des Buß- und Bettages am 17. November 2010 um 1.36 Uhr wurden wir von der Leitstelle über Sirene und Funkmeldeempfänger zu einem Brand nach Kleinhartmannsdorf alarmiert. Um 1.42 Uhr rückten 14 Kameraden mit beiden Fahrzeugen und Schlauchhänger zur Einsatzstelle aus.
Es brannte ein Spänebunker einer Holzbaufirma. Beim Eintreffen um 1.51 Uhr zeugten austretende Flammen und starker Rauch vom Ernst der Lage. Schnell musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Außerdem gingen Atemschutztrupps zur Sicherung im angrenzenden Gebäude vor. Durch das gute Zusammenwirken der drei Ortswehren Kleinhartmannsdorf, Eppendorf und Großwaltersdorf konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und Schlimmeres verhindert werden. Vor Ort waren auch der Atemschutzgerätewagen des FTZ Freiberg, die Drehleiter von Brand-Erbisdorf, Rettungsdienst und Polizei. Nachdem wir unsere Wasserversorgung rückgebaut und am Gerätehaus die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge hergestellt hatten, war für uns der Einsatz um 4.48 Uhr beendet.

Bericht Freie Presse

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