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Neuigkeiten:

  Kreisvorausscheid Löschangriff am 28.05.11
07.06.2011  
Kreisvorausscheid Löschangriff

Am 28. Mai 2011 fand in Großhartmannsdorf der Kreisvorausscheid im Löschangriff statt. Wir nahmen mit einer gemischten Mannschaft teil. Mit einer Zeit von 47,19 s belegten wir den 11. Platz von insgesamt 15 Teams. Leider konnten wir uns damit nicht für den Endausscheid qualifizieren.



Ergebnisliste:


1. FF Kleinbobritzsch 38,63 s
2. FF Freiberg I 39,18 s
3. FF Großhartmannsdorf 39,47 s
4. FF Langenau 39,97 s
5. FF Bräunsdorf 41,03 s
6. FF Hohenfichte 41,69 s
7. FF Niederbobritzsch 42,50 s
8. FF Freiberg II 43,22 s
9. FF Siebenlehn 43,97 s
10. FF Langhennersdorf 44,75 s
11. FF Großwaltersdorf 47,19 s
12. FF Lichtenwalde 49,12 s
13. FF Flöha 64,59 s
14. FF Niederwiesa 68,69 s
15. FF Krummenhennersdorf 34,00 s disqualifiziert


  Bilder vom 80jährigen Jubiläum der FF und vom 20. Osterfeuer
23.05.2011  
Sehr geehrte Besucher der Homepage,
über diesen Link können Sie in unserer Bildergalerie jetzt eine Auswahl von 97 Bildern von den Höhepunkten der Festtage zum 80 jährigen Jubiläum unserer Wehr und zum 20. Osterfeuer anschauen.
Lesen Sie dazu auch noch einmal unsere anderen Newsbeitrage.

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  Treffen der Ehrenabteilung
13.05.2011  
Treffen der Ehrenabteilung

Am Donnerstag, dem 12. Mai 2011 trafen sich die Ehrenmitglieder mit ihren Angehörigen um 17.00 Uhr im Gerätehaus, um sich über das vergangene Fest auszutauschen. Wehrleiter Bernd Ranft zog eine kurze Bilanz und zeigte noch einmal seine Bildschirmpräsentation der letzten 20 Jahre und einen Film von 1958, in dem sich manche der „Alten“ wieder erkannten. Das war natürlich ein willkommener Gesprächsstoff für die anschließende gesellige Runde. Erinnerungen der eigenen aktiven Zeit und Erlebnisse in der Feuerwehr wurden erzählt. Gern wurde auch in den ausgelegten Chroniken gestöbert.

  Herzlichen Glückwunsch!
09.05.2011  
75. Geburtstag

Am 6. Mai 2011 wurde unser Kamerad Manfred Unger 75 Jahre alt.
Wehrleiter Bernd Ranft, Kamerad Klaus Helbig und Kameradin Marina Ranft überbrachten die besten Glückwünsche und einen Präsentkorb im Namen aller Kameraden und Kameradinnen unserer Wehr.

  Rückblick auf das Fest
04.05.2011  
Rückblick auf 80 Jahre FF Großwaltersdorf

Am 31.Januar 2011 jährte sich zum 80. Mal der Gründungstag der Freiwilligen Feuerwehr Großwaltersdorf. Aus diesem Grund und aus Anlass des 20. Osterfeuers luden die Floriansjünger vom 15.04 bis 24.04. an das Gerätehaus in Großwaltersdorf ein. Am Freitag, den 15.04. fand die Festveranstaltung im Festzelt statt. Der Festakt begann mit dem Einmarsch der Fahnenkommandos der Feuerwehren Großwaltersdorf, Eppendorf, Kleinhartmannsdorf und der befreundeten Partnerwehr aus Wipshausen in Niedersachsen, die mit einer Delegation von vier Kameraden dem Festwochenende beiwohnte. Nachdem die Kinder der Kindertagesstätte Regenbogen ein anschauliches Programm zum Thema Feuerwehr dargeboten hatten, stellte der Wehrleiter Kam. Bernd Ranft in einer eindrucksvollen Leinwandpräsentation die Entwicklung der Feuerwehr in den vergangenen Jahren dar.
Grüße und Glückwünsche sowie Präsente überbrachten als Gäste der Kreisbrandmeister Kam. Milkau, der Regionalvertreter im Kreisfeuerwehrverband Kam. Gläser, der Bürgermeister der Gemeinde Eppendorf Herr Schulze mit Ortsvorsteherin Frau Schneider, unsere Freunde aus der Partnerwehr Wipshausen, Vertreter der Nachbarwehren Eppendorf, Kleinhartmannsdorf, Mittelsaida, Niedersaida, Gränitz und Lippersdorf, der Geflügelverein Großwaltersdorf, der Landfrauenverein „Wirbelwind“ ,die „Fuchsberger“ und Michael Heinrich, die Fa. Klaus Richter, der Schweinezuchtbetrieb Eckert&Schröder , Herr Hänig vom Kartoffellagerhaus, der Landwirtschaftsbetrieb Steier, der Landwirtschaftsbetrieb Hohlfeld, Herr Rohrer und Erich Wächtler.
Im Anschluss an die Grußworte wurden Kamerad Jürgen Dittrich und Kameradin Sonja Schäffner für 40 jährige sowie Kam. Arndt d`Angelis und Rene Siegert für 25 jährige Mitgliedschaft geehrt. Kam Andy Uhlig wurde als Mitglied aufgenommen. Zum Hauptfeuerwehrmann bzw. –frau wurden David Buschmann, Robby Trinks, Peggy Ries, Nicole Unger und Ninett Haupt befördert. Kleine Anerkennungen erhielten die Kam. Helga Höber und Inge Ranft für die Sauberhaltung des Gerätehauses. Ein Höhepunkt war die Verleihung des Titel „Partner der Feuerwehr“ an das Autohaus Henrik Käppler und des Titels „Förderer der Feuerwehr“ an den Trakehnerhof. Ein Dank gilt den Landfrauen vom „Wirbelwind“ und Bernd Helbig, die uns und unsere Gäste an diesem Abend uneigennützig versorgten.
Am Samstag, den 16.04. zeigten alle drei Ortswehren der Gemeindefeuerwehr Eppendorf an der KITA „Regenbogen“ bei einer aktionsreichen Schauübung ihr Können bei der Evakuierung mehrere Kinder und deren Betreuerinnen und bei der Brandbekämpfung. Die Rettung einer eingeklemmten Person nach einem Verkehrsunfall und eine Technikschau bildeten den Abschluss der von vielen Interessierten beobachteten Vorführungen. Dank gilt für diesen Tag dem gesamten Team der KITA für die Bereitstellung ihrer Einrichtung zur Schauübung und für deren Mitwirkung als Opfer, der Bauschlosserei Klaus Richter für die Bereitstellung seines Geländes für die Technikschau, dem Reitverein für die unentgeltlichen Torten und Kuchen für die Versorgung und den Kameraden der FF Eppendorf und der FF Kleinhartmannsdorf für ihre Unterstützung bei der Übung und der Präsentation der Technik. Am Abend sorgte das „Zwio Scandalli“ für einen stimmungsvollen Auftakt der Festwoche.
Am Gründonnerstag sorgte unser Kameraden Andy Uhlig mit seiner Disko für Unterhaltung im und vor dem Festzelt.
Die Ehrung der verstorbenen Kameraden fand am Karfreitag um 10.00 Uhr auf dem Friedhof statt.
Am Samstagnachmittag zeigten die Feuerwehrangehörigen Teile ihrer Arbeit. Gefahren im Haushalt wurden ebenso demonstriert wie das Selbstretten aus der Höhe. Die Kameraden der Feuerwehr Kleinhartmannsdorf zeigten mit ihrer Pferdehanddruckspritze, wie um 1900 ein Brand gelöscht wurde. Zur gleichen Zeit konnte ein Kaffeekonzert mit der Feuerwehrkapelle Großhartmannsdorf und eine Ausstellung im Gerätehaus besucht werden, in der neben verschiedener Ausrüstungsgegenstände, der Chronik der FF Großwaltersdorf, errungene Pokale u. ä. auch eine Bildergalerie über die Feuerwehr der Kinder der KITA präsentiert wurde. Große Begeisterung fand das Kinderfest rund um das Gerätehaus, bei dem die Kinder fünf Stationen belegten und Punkte auf ihrem Teilnehmerausweis sammeln konnten. Geschicklichkeit, Wissen und Können sowie auch ein wenig Glück am Glücksrad war dazu gefragt. Bis zur Siegerehrung und der Prämierung der schönsten Bilder vertrieben sich die Kids die Zeit gerne beim Kinderschminken, an der Mal- und Bastelstraße und in der Hüpfburg. Am Abend sorgten Disko „Tramp 76“ und die Radaubrüder für Spaß und Stimmung.
Das 20. Osterfeuer stand am Ostersonntag auf dem Programm. Begleitet von den Fuchsbergern, die seit dem ersten Osterfeuer dabei sind, fanden sich bei schönstem Frühlingswetter über 500 Besucher auf dem Festgelände ein. Nach dem Lampionumzug wurde das Feuer entfacht und mit den Licht- und Wasserspielen wieder faszinierende Bilder in Szene gesetzt.
Die 54 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Großwaltersdorf bedanken sich bei den Spendern und Helfern, die dieses Fest erst ermöglichten sowie bei allen Gästen, die mit ihrem Besuch zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben.

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  20. Osterfeuer
04.05.2011  
20. Osterfeuer

Auch zum 20. Osterfeuer am 24. April 2011 kamen bei sommerlichen Frühlingswetter wieder zahlreiche Besucher von nah und fern, um das von den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großwaltersdorf organisierte Spektakel am Ostersonntag zu besuchen.
Bei eintretender Dunkelheit gegen 20.00 Uhr begann der Fackel- und Lampionumzug durch das Ortszentrum. Danach wurde der große Reisighaufen entzündet. Romantisch spiegelten sich die Flammen im Teich neben dem Gerätehaus, wo in diesem Jahr auch wieder die Licht- und Wasserspiele durchgeführt wurden. Für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt und für die stimmungsvolle Unterhaltung sorgten die „Fuchsberger“ Musikanten im vollbesetzten Zelt.
Alle waren sich einig: Es war wieder eine gelungene Veranstaltung!
Allen fleißigen Helfern gebührt Dank für ihren Einsatz zum Gelingen dieses schönen Abends. Natürlich bedankt sich die Feuerwehr Großwaltersdorf auch bei den Besuchern und hofft auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zum 21. Osterfeuer am 8. April ab 18.00 Uhr am Gerätehaus der FF Großwaltersdorf.


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  Nachruf
04.05.2011  
Nachruf

Am 19. April 2011 verstarb

Kamerad
Hermann Pitt


im Alter von 58 Jahren in Wipshausen.

Kamerad Hermann Pitt war Begründer der freundschaftlichen Partnerschaft zwischen der FF Wipshausen und unserer Wehr. Während seiner langjährigen kameradschaftlichen Beziehung zu uns hat er sich große Wertschätzung und Anerkennung erworben.
Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großwaltersdorf werden dem Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren.

Wehrleitung


Die Trauerfeier fand am 23.04.11 um 14.30 Uhr in Wipshausen statt. Unser Fahnenkommando mit den Kameraden Bernd Ranft, Klaus Helbig und Reiner Schmidt sowie Ehrenwehrleiter Siegfried Ranft nahmen an den Trauerfeierlichkeiten in Wipshausen teil und haben dem Verstorbenen mit unserer Fahne und einem Gebinde das ehrende Geleit gegeben.

  KITA zu Besuch
04.05.2011  

Kindertagesstätte "Regenbogen" zu Besuch

In Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 80. Gründungstages der Freiwilligen Feuerwehr Großwaltersdorf gestalteten die Erzieherinnen der Kindertagesstätte mit allen Kindern der Einrichtung eine Projektwoche zum Thema „Feuerwehr“, wo viele schöne Mal- und Bastelarbeiten entstanden. So beteiligten sich auch viele Knirpse am Malwettbewerb. Die Bilder wurden in der Fahrzeughalle am 23.04.2011 präsentiert und prämiert.
Um noch einmal genaue Einblicke und Anregungen zu erhaschen, besuchten die Kindergartenkinder im Vorfeld das Feuerwehrgerätehaus und ließen sich vom Wehrleiter Bernd Ranft in kleine Floriansjünger verwandeln und lauschten interessiert seinen Feuerwehrgeschichten.

  Festprogramm - 80 Jahre Feuerwehr und 20 Jahre Osterfeuer
29.03.2011  
Das Festprogramm zum 80jährigen Jubiläum unserer Feuerwehr und zum 20. Osterfeuer finden Sie über den Link in unserer Bildergalerie

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  3.Teil: Die FF Großwaltersdorf in der DDR - 1945 bis 1989
24.03.2011  
3.Teil: Die FF Großwaltersdorf in der DDR - 1945 bis 1989

Mit Beendigung des Krieges kehrte Rudi Baldauf in den Ort zurück. Bereits am 1.August 1945 übernahm er die Führung der Wehr. Mit 19 gestandenen Feuerwehrmännern und fünf Anwärtern brachte er die Feuerwehr wieder auf Kurs.

Mannschaft 1946 mit Framo im Hintergrund (FOTO IN Bildergalerie)

Der örtliche Brandschutz lag nun wieder uneingeschränkt in Verantwortung der Gemeinde, jedoch hatten die anfangs ständig wechselnd eingesetzten Bürgermeister ganz andere Sorgen. So war viel Eigeninitiative und persönlicher Einsatz gefragt.
1946 wurde die Feuerwehr wieder der Polizei und 1952 dem Ministerium des Innern unterstellt. 1956 wurde das Brandschutzgesetz der DDR erlassen und daraufhin 1959 ein, für alle Feuerwehren gültiges, einheitliches Statut. Schon 1950 kam der vorbeugende Brandschutz als neue Aufgabe hinzu. Der Feuerwehrverband als Kontrollorgan und Interessenvertreter wurde nicht wieder aktiviert.
Am 28.Juli 1952 bestand das Kommando unserer Feuerwehr aus dem Brandmeister Rudi Baldauf, seinem Stellvertreter Roland Pflugbeil, den Löschmeistern Gerhard Wächtler und Herbert Hengst sowie deren Stellvertretern Wilfried Weinhold, Rudi Ulbricht und Kurt Schneider. Kassierer war Karl Weinhold, Schriftführer war Hartmut Dittrich. Nach dem Ausschluss des Kameraden Hengst wegen Nichtteilnahme am Dienst wurde Oskar Schreiber zum Löschmeister.
Am 31.Dezember 1952 legte der Wehrleiter Rudi Baldauf sein Amt nieder und schied aus der Wehr aus. Er wurde als passives Mitglied aufgenommen. Da die ehemaligen passiven Mitglieder Gönner (heute Fördernde Mitglieder) waren und es laut Statut keine geben durfte, wurde die noch heute bestehende Ehrenabteilung ins Leben gerufen.
Wehrleiter ab 1955 wurde Roland Pflugbeil, sein Stellvertreter Oskar Schreiber. Wilfried Weinhold rückte zum Löschmeister auf.
In den folgenden Jahren bestimmten einige Einsätze, Brandschutzkontrollen, Jubiläen und Dispute über Dienstbeteiligung, Strafgelder und Ausschlussmodalitäten das Geschehen. Der Wehrleiter Kamerad Pflugbeil setzte sich sehr für die Entwicklung des Feuerwehrsportes ein. Für das Training wurde eine 100m-Bahn am neuen Sportplatz gebaut. So konnten zu den Kreiswettkämpfen Siege und gute Platzierungen besonders auf der Hindernisbahn und im Löschangriff errungen werden.
1966 übernahm Kamerad Siegfried Ranft den stellvertretenden Wehrleiter-posten von Gerhard Wächtler. Ernst Weigelt gab die Funktion des Gerätewartes an Heinz Trinks ab. Peter Görner wurde Gruppenführer.
In diese Zeit wurden überall auch weibliche Personen für die Sicherung der Brandschutzkontrollen in die Feuerwehrarbeit einbezogen. So entstand auch bei uns eine Frauengruppe mit anfangs sechs Mitgliedern die vom Wehrleiter angeleitet wurden. Später wuchs die Gruppe auf zwölf Frauen an. Sie führten unzählige Kontrollen in öffentlichen Gebäuden, in der Landwirtschaft und in Wohngebäuden durch.
Ebenfalls in diese Zeit fällt die Bildung der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Junge Brandschutzhelfer“.
1970 wurde Kamerad Siegfried Ranft Wehrleiter, seine Stellvertreter Peter Görner für Ausbildung und Einsatz sowie Wilfried Höber für vorbeugenden Brandschutz. Damit übernahm Kamerad Höber auch die Leitung der Frauengruppe. Neuer Gerätewart wurde Günter Siegert und Reiner Buschmann ersetzte Wilfried Weinhold als Gruppenführer. Später kamen dazu die Kameraden Rudi Kroll und Klaus Helbig.

40 Jahre Freiwillige Feuerwehr Großwaltersdorf (Foto in Bildergalerie)

Die erste Aufgabe der neuen Leitung war die Vorbereitung des 40-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Großwaltersdorf und die damit verbundene Erreichung der Leistungsstufe III. Dazu wurden die Aufgaben der Wehr und der Gemeinde vertraglich geregelt. Die Abnahme der Leistungsstufe erfolgte durch den Wirkungsbereichsleiter Hermann Flader.
Die Wirkungsbereiche wurden bereits 1959 aus vier bis zehn Feuerwehren gebildet. Eine deren Aufträge war es Katastrophenschutzeinheiten aufzustellen. Unsere Kameraden gehörten fortan zu einem Löschzug mit Eppendorf und Grünhainichen.
In den weiteren Jahren erreichte man auch die Leistungsstufen II und I. 1979 wurde nach bestandener Prüfung der Titel „Vorbildliche Feiwillige Feuerwehr“ zuerkannt der 1983, 1986 und 1989 erfolgreich verteidigt wurde.
Für 1974 wurde der Wehr ein fabrikneues dem DDR-Standard entsprechendes Feuerwehrfahrzeug mit STA in Aussicht gestellt. Dafür war das Gerätehaus am Gemeindeamt nicht mehr geeignet. Die Gemeinde nahm den Bau eines neuen Depots für 1973 in ihren Plan auf. Der 1969 abgebrannte Pferdestall der LPG „Vorwärts“ wurde teilweise abgerissen und ein Gerätehaus aufgebaut.




Am 27.August 1975 wurde das neue Fahrzeug übergeben. Mit der Indienststellung waren erstmals auch Funkgeräte und Pressluftatemschutzgeräte vorhanden die an die Ausbildung neue Anforderungen stellten.
1979 wurde Kamerad Peter Görner in die Wirkungsbereichsleitung berufen und Rudi Kroll zum stellvertretenden Wehrleiter.
Die Höhepunkte der 80-er Jahre waren die 50-Jahrfeier mit Schauübung und Feuerwehrball sowie die zweimalige Verteidigung des Titels „Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr“. 1989 wurde Kamerad Klaus Helbig zum stellvertretenden Wehrleiter für von Kamerad Kroll.

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  Einsatz - Technische Hilfeleistung
08.03.2011  
III. Einsatz am 07.03.2011

Am Montag, den 07.03.2011 wurden wir um 17.01 Uhr über Funkmeldeempfänger und Sirene zu einer technischen Hilfeleistung auf die Gränitzer Straße zum alten Gasthof in Großwaltersdorf alarmiert. Gebäudeteile der leerstehenden Ruine waren auf die Straße gestürzt und es bestand auch die Gefahr, dass weitere lockere Betonstücke herunterfallen könnten. Mit Unterstützung eines Kranes und unter Absperrung bzw. Sicherung der Einsatzstelle, konnten die ausgerückten 12 Kameradinnen und Kameraden die Gefahr beseitigen. Nachdem die Straße vom Schutt beräumt war, kehrten wir mit beiden Einsatzfahrzeugen zum Gerätehaus zurück und beendeten um 19.10 Uhr diesen Einsatz.

  Teil 2: Von der Gründung 1931 bis 1945
01.03.2011  
Anlässlich unseres 80jährigen Gründungsjubiläums, das wir vom 15.04. bis 24.04.2011 begehen wollen, bringen wir eine kleine monatliche Reihe zur Geschichte unserer Feuerwehr als Auszug aus der Feuerwehrchronik.

2.Teil: Von der Gründung 1931 bis 1945

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1931

1930 trat der junge Bürgermeister Max Neubert (geb.1900) seinen Dienst an. Er sah die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr als eine seiner ersten Aufgaben. Danach wurden am 4.Juli 1930 Gesuche an den Gemeinderat gestellt, die Spritzenmannschaft aufzulösen und eine freiwillige Feuerwehr zu gründen. In der Einwohnerversammlung am 20.Januar 1931 wurde dazu der Beschluss gefasst. Die Absicht der Gründung wurde durch den Großwaltersdorfer Anzeiger und Aushänge bekannt gegeben und um Anmeldung gebeten. Die Spritzenmannschaft reichte eine Liste derer ein, welche in die Feuerwehr übertreten wollten. Die aktive Truppe wurde auf 40 Mann festgelegt. Dazu kamen die passiven Musiker. Das Kommando bildeten der Hauptmann Max Wächtler mit seinem Stellvertreter Oskar Schreiber, ein Feldwebel und die einzelnen Zugführer. Die Mannschaft wurde in Steiger-, Spritzen- und Pionierzug sowie den Hornisten eingeteilt und erhielt Helme, Gurte und Uniformen von der Gemeinde. Das Oberhaupt der Feuerwehr bildete auch damals schon der Bürgermeister. Max Neubert wurde zum Branddirektor ernannt. Am 5.Februar traten 19 Mitglieder der Spritzenmannschaft und die sieben Musiker der Feuerwehr bei. Die noch notwendigen 21 Kameraden wurden aus 30 Anmeldungen ausgelost.
Die sieben Musiker waren allesamt Bläser und wurden zu Beginn von Walter Auerbach geleitet. Sie lösten sich bei Kriegsbeginn 1939 wieder auf. Zu gleicher Zeit gab es noch ein Martinshornquintett innerhalb der Truppe.

Die wohl wichtigste Versammlung unsere Feuerwehr fand am 26.März 1931 als Gemeinderatssitzung mit dem noch bestehendem Ausschuss der Spritzenmannschaft statt. Das Kolloquium wählte den Hauptmann und dessen Stellvertreter. Als Gründungstermin wurde der 31.01.1931 festgelegt. Die klare Zuständigkeit der Züge wurde beibehalten und jeder einzelne Kamerad in eine Aufgabe gewählt.

Am 9.April 1931 wurden Dienstvorschriften aus Gründungssatzungen der Nachbarwehren verlesen und eine eigene Satzung erarbeitet. Vier Übungsverordnungen des sächsischen Feuerwehrverbandes wurden an die Zugführer vergeben und die erste Übung auf den kommenden Sonntag früh 6:00Uhr festgelegt. Die ersten durch Schneidermeister Bach angefertigten Dienströcke wurden verteilt. Die Mützen wurden im Preis heruntergehandelt und von den Kameraden als Eigentum erworben. Von Eppendorf kaufte die Gemeinde Hakenleitern.

Am 9.Mai fand die erste Kompanieversammlung statt, in der zu Beginn der Hauptmann den Kameraden, Zitat:„...ans Herz legte, dass in unserer Feuerwehr Politik und Parteien in jeder Hinsicht fernbleiben soll...“ (Später wird an das Zitat noch einmal erinnert werden.)

Das erste Foto unserer Freiwilligen Feuerwehr wurde am 18.September 1932 vor dem Steigerturm aufgenommen und ist als „Gründerfoto“ zu bezeichnen.
Siehe Link zur Bildergalerie!

Nach der Kompanieversammlung 1931 wurde der Antrag zu Aufnahme in den Bezirksverband Freiberg der sächsischen Feuerwehren gestellt. Dazu bedurfte es einer Aufnahmeprüfung die durch, Zitat: „... die Herren Branddirektor und Vorsitzenden Pötsch und Verbandsführer Schröter...“ aus Freiberg sowie Branddirektor und Bürgermeister Neubert abgenommen wurde. Die Prüfung erfolgte in den Teilen Fußmarsch (der mit 35 Liter Bier und Musik in Richtung Wartburg / Wünschendorf vorher geübt wurde), Steiger- und Spritzenübung sowie einem Sturmangriff. Mit dem Ergebnis „sehr gut“ in allen Teilen wurde die Feuerwehr aufgenommen. Die Verbandstagungen und Kommandeursversammlungen wurden allesamt besucht.
1935 wurde die Gemeinde zur Amtshauptmannschaft Flöha einbezirkt, so dass man auch die Feuerwehr dem Bezirksverband Flöha angliederte. Mit einigen Jahren Verzögerung ist dies Anfang der 1990er wieder umgedreht worden.

Nach der Gründung gab es einige interessante Beschlüsse:
- Die Hornisten (jeweils einer im Unter- und Oberdorf) übten Signaltöne zur Alarmierung der benötigten Züge ein und taten diese erst dem Kommando dann den Zügen kund die sie durch Nachahmung wiederholen mussten.
- Das Ziehen der Spritze durch Gespannführer die nicht Mitglied der Feuerwehr waren, wurde ausgeschrieben. Der Bürgermeister verwies darauf, dass nicht zum Spritzenhaus geeilt werden sollte, sondern erst herausgefunden werden musste ob die Spritze noch am Standort ist.
- Wenn nichts zu steigen war, sollten Pioniere und Steiger mit Spritze drücken.
- Bei Bränden außerorts sollte die Spitze nicht überladen werden. Wer ein Fahrrad besaß, sollte mit diesem zur Brandstelle ziehen.

Die Übungsdienste wurden durch die Hornisten 30 Minuten vor Beginn ausgeblasen, bis 1932 der erste Dienstplan aufgestellt und an jeden Kameraden verteilt wurde. Interessant ist, dass der Dienst meist Sonntag früh um 6:00 Uhr oder sogar 5:00 Uhr begann. Bei Nichterscheinen wurden für damalige Verhältnisse schmerzhafte Strafgelder erhoben. Über die Anerkennung von Entschuldigungen entschied der Ausschuss. Futter holen oder eine kalbende Kuh fanden dabei keine Anerkennung. Desgleichen galt auch bei Bränden.
Ein Versuch des Bereitschaftsdienstes (die Kameraden erhielten Nummern – die ungeraden rückten im I. und II. Quartal aus, die geraden im III. und IV.) wurde ebenso bald wieder aufgehoben, wie das Folgen der Spritze mit dem Fahrrad.
Da die Gemeinde nicht in der Lage war die Uniformröcke zu finanzieren stellte die Feuerwehrkasse Geld mit Rückzahlung in zwei Raten zur Verfügung. Meist wurde der Stoff gekauft und das Anfertigen selbst in Auftrag gegeben. Weiterhin beschloss man den Branddirektor feuerwehrgemäß einzukleiden.
Erwähnenswert ist auch, dass in dieser Zeit eine Gasmaske zum Vorgehen in den Brandraum zur Verfügung stand, die nur der Steiger Homilius trug.

Am 09.September 1933 bekannten sich die Kameraden notgedrungen zu der Nationalregierung. An dieser Stelle soll noch einmal an die Worte des Kommandanten erinnert werden, dass Politik und Parteien fernbleiben sollten. Fortan gab es den Wehrführer und den Führungsausschuss und die Versammlungen beschloss man mit einem dreifachem „Sieg Heil“. Auch unter den veränderten Bedingungen kamen die Kameraden weiterhin ihrer ursprüngliche Dienstpflicht nach.

1934 sammelte die bestehende Wehrführung für ein Tischbanner, das in Eibenstock gefertigt wurde. Es war lange Zeit nicht auffindbar, so dass Martha Siegert ein Duplikat anfertigte. Heute sind beide wieder vorhanden.

1936 kam es zur Neuordnung der Feuerwehr. Der Branddirektor teilte die Auflösung der Züge mit und formte die Wehr zum Löschzug um. Der Wehrführer wurde zum Brandmeister und die ehemaligen Zugführer zu Löschmeistern. Der Branddirektor verlor seine Bezeichnung und wurde als Ehrenbranddirektor weitergeführt. Der Führungsausschuss wurde zum Führerrat.

Am 15.April 1939 wurde Kamerad Rudi Baldauf zum Stellvertreter bestimmt. Am 27.November wurde der Feuerwehrverband aufgelöst und neue Richtlinien erlassen. Die Bezeichnung der Feuerwehrleute war von nun an Truppführer und Obertruppmann.

Mit der Vereidigung des Wehrführers und der Mannschaft auf Hitler und das deutsche Volk war die Unterstellung der Feuerwehr unter die Polizei endgültig besiegelt.

Die Feuerwehr während des II. Weltkrieges

Bereits mit Kriegsausbruch am 01.September 1939 wurden fünf Kameraden eingezogen, denen 1940 weitere elf folgen mussten. Da die Wehr stark dezimiert war, wurden im Oktober 1940 zehn Mann vom Bürgermeister verpflichtet. Acht davon traten dann in die Feuerwehr ein.
Am 25.02.1942 legte der Wehrführer Max Wächtler aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Sein Nachfolger sollte Rudi Baldauf werden, der aber im Wehrdienst war. Da auch alle anderen Truppführer eingezogen wurden, stand die Wehr ganz ohne Führer da. Daraufhin strukturierte der Bürgermeister die Feuerwehr um und berief den Kameraden Max Löwe zum Stellvertreter und kommissarischen Leiter bis Rudi Baldauf wiederkehrt.
Nachdem weitere Kameraden zum Kriegsdienst mussten, verpflichtete der Bürgermeister 1944 fast alle feuerwehrtauglichen Männer die noch im Ort waren um den Brandschutz aufrechterhalten zu können. Es kamen immerhin noch 45 Einwohner zusammen.
Ob man in den Kriegswirren von 1942 bis 1945 überhaupt von geregelter Feuerwehrarbeit sprechen kann, ist fraglich. Das Protokollbuch endet am 31.03.1942 und im Stammbuch sind ständig Namen gestrichen und neue hinzugekommen.

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